Rekordteilnahme beim 12. Wettberger Volkslauf 2017 Wunderschönes Herbstwetter, sommerliche Temperaturen für die Läuferinnen und Läufer, geänderter Streckenverlauf und ein fast ausgebuchter Kinderlauf

5,5 km Wald- und Feldlauf
10 km Wald- und Feldlauf
Hüpfburg
Kinderschminken

Es war Volkslauf in Wettbergen. Bei strahlendem Herbstwetter und sommerlich warmen Temperaturen kamen in diesem Jahr 578 Läuferinnen und Läufer ins Ziel. Das Organisationsteam hatte allen Grund zur Freude, denn es wurde ein neuer Teilnehmerrekord erreicht, der sich bereits bei den Voranmeldungen abzeichnete. Die Anmeldungen waren im Vorfeld deutlich höher als in den zurückliegenden Jahren.

 

Bevor es zu diesem wunderschönen Laufevent kommen konnte, musste das Orga-Team unerwartete, witterungsbedingte Probleme lösen. Das Orkantief Xavier verwüstete in der ersten Oktoberwoche das Wettberger Holz, und die gewohnte Laufstrecke wurde auf Grund von umgestürzten Bäumen und aufgeweichten Waldböden unpassierbar. Bis kurz vor dem Lauf hoffte das Orga-Team, dass der Lauf trotzdem auf der gewohnten Strecke durchführbar wäre. Doch durch die weiterhin feuchte Witterung und heftige Regenschauer wurde die Laufstrecke im Wettberger Holz zu stark in Mitleidenschaft gezogen. Kurzfristig und aus Sicherheitsgründen entschloss sich das Orga-Team, den Streckenverlauf dieses Jahr zu ändern.

 

Rasch wurde ein neuer Streckenverlauf für die 5,2-km- und die 10-km-Strecke entworfen. Die 5,2-km-Strecke verlängerte sich durch die Änderungen um 300 m. Es wurden die Strecken vermessen, neue Streckenpläne gedruckt und Genehmigungen eingeholt. Einige Streckenposten bekamen neue Aufgaben, und die angemeldeten Läufer wurden per E-Mail über die Änderungen informiert.

 

Während die Organisatoren dann am Sonntag um 6 Uhr morgens mit den restlichen Aufbauarbeiten bei noch kühlen Temperaturen und Bodennebel begannen, gingen die Sportlerinnen und Sportler bei Temperaturen von bis zu 20 °C, unterstützt von zahlreichen Zuschauern, ab 10 Uhr an die Starts. Von allen angebotenen Wettbewerben war der 10-km-Lauf, der auch für das HAZ-Ranking gewertet wird, am stärksten besetzt. Hier kamen 215 Läuferinnen und Läufer ins Ziel.

 

Beim 1,2-km-Kinderlauf, der auf 150 teilnehmende Kinder begrenzt ist, wurde die Teilnehmergrenze bei den Voranmeldungen erreicht. Aufgrund der großen Resonanz, und damit die kleinen Läuferinnen und Läufer gefahrlos starten konnten, entschloss man sich kurzerhand, den Lauf zu teilen. So starteten erst die Mädchen und kurz darauf die Jungen. Auch dies ist ein neuer Rekord, liefen doch zusammengerechnet 138 Kinder vom Sportplatz aus eine Runde um das Regenrückhaltebecken. Den Sieg im Kinderlauf sicherte sich Leonardo Burlone (SG Misburg). Er benötigte 4:14 Minuten für die 1,2 km lange Strecke. Bei den Mädchen konnte Colleen Cyrol von der TuS Wettbergen in 4:44 Minuten einen Heimsieg feiern. Mit einem Lächeln im Gesicht stiegen die ersten drei Mädchen und Jungen nach dem Zieleinlauf auf das Siegerpodest. Hier wurden den sportlichen Kindern je ein Pokal und eine Urkunde überreicht. Für alle kleinen Läufer, die das Ziel erreichten, gab es eine Medaille.

 

Schnellster Läufer auf der 10-km-Strecke war Haftom Weldaj (TSV Pattensen). Mit einem Start-Ziel-Sieg gewann er in 31:56 Minuten, mit fast drei Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Michael Kendelbacher vom Körperwerk Gehrden (34:49). Bei den Frauen lag Gwendolyn Mewes (Dets Race Team) nach 38:46 Minuten vorn und verpasste nur knapp den von Ihr auf dieser Strecke aufgestellten Streckenrekord. Auf den zweiten Platz lief Beate Marx, ebenfalls von Dets Race Team, in 41:09 Minuten.

 

Für alle Zuschauer und Teilnehmenden gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Massage für die müden Läuferbeine, gastronomischen Angeboten und unterhaltender Musik. Die Kinder konnten auf der Hüpfburg toben, beim Kinderschminken und an den liebevoll vorbereiteten Bastel- und Aktionsstationen teilnehmen. Hatten die Kinder alle Stationen absolviert, konnten sie am großen Glücksrad drehen und einen Preis gewinnen. Von vielen Firmen und Unternehmen wurden wertvolle Sachpreise für die große Startnummern-Tombola zur Verfügung gestellt.


Zusammen mit den diesmal über 70 Helfern aus dem Verein und freiwilligen Helfern sorgte das Orga-Team für einen gelungenen und reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Der Vorstand der TuS Wettbergen bedankt sich beim Orga-Team, bei allen Helferinnen und Helfer und den zahlreichen treuen Sponsoren. Ohne den engagierten und fleißigen Einsatz von Mitgliedern, freiwilligen Helfern und Sponsoren wäre eine solche Großveranstaltung nicht möglich.

 

Ebenfalls geht ein großer Dank an die vielen Kuchenspender und die zahlreichen Helferinnen des großen Kuchenbuffets, das schon fest zu diesem Laufevent gehört. Aus dem Erlös des Kuchenverkaufs werden neue Sportgeräte für die Leichtathletik-Abteilung beschafft.

 

Im nächsten Jahr läuft Wettbergen am 14.10.2018. Dieser Termin für den 13. Wettberger Volkslauf ist der letzte Tag der Herbstferien. Die Laufteilnahme am besten schon jetzt im Kalender für 2018 eintragen, damit dieser Tag für den Wettberger Volkslauf reserviert ist.

 

Auf ein Wiedersehen beim 13. Wettberger Volkslauf am 14.10.2018.

Handball - So startete das Damenteam in die Saison

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen... Mit 19:20 war er endlich da, der erste Sieg der Saison 2017/18 bei der HSG Herrenhausen. Es war ein Kraftakt auf ganzer Linie, den die Wettberger Sieben an diesem Sonntag zeigte. Denn die Wettbergerinnen hatten Mühe in das Spiel zu finden. Leichte Ballverluste im Angriff schlichen sich gleich zu Beginn ein und mangelnde Konsequenz in der Abwehr führte zunächst zu schnellen Gegentoren. Zu oft wurde in dieser Phase den Herrenhäuser Rückraumspielerinnen ein Raum zum Werfen geboten, zu häufig funktionierte die Absprache über die gegnerische Kreisläuferin nicht. Zwar gelangen teilweise durch Spielabläufe – u. a. durch Leonie Barnert auf Rechtsaußen – wichtige Wettberger Tore. Dennoch konnte sich in einem direkten Schlagabtausch keine der beiden Mannschaften mit einem Vorsprung absetzen. Mit einem Stand von 10:11 für Wettbergen gingen beide Mannschaften in die Kabine. Nach einer deutlichen Halbzeitansage kamen die Wettbergerinnen dann jedoch mit Sturm und Drang wieder aus der Kabine. Die Abwehr stand in defensiver Ausrichtung so gut wie sicher und Schlag auf Schlag wurde durch Balleroberungen Tore erzielt. In dieser Phase konnte besonders Chiara Sonnenberg auf Linksaußen im Tempospiel glänzen. So setze sich die Gästemannschaft mit 11:16 ab und das Spiel schien seinen – aus Wettberger Sicht erfreulichen – Lauf zu nehmen, hatten die Gastgeberinnen doch bis zur 42. Minute noch kein einziges Tor in der zweiten Halbzeit erzielt. Doch nach diesem fulminanten Sturmlauf, der einen komfortablen Vorsprung zur Folge hatte, brach das Wettberger Spiel wieder etwas ein und Herrenhausen konnte noch einmal auf 17:18 verkürzen. Die Zeit war dieses Mal aber auf Wettberger Seite – der Vorsprung von 19:20 wurde gehalten und stellte auch den Endstand dar. Es bleibt zu sagen, dass dieses Spiel durch den guten Lauf zu Beginn der zweiten Halbzeit seine gute Wendung für die TuS nahm. Ein mannschaftlicher Kraftakt, der dieses Mal auch zu verdienter Belohnung führte.

Damen sacken die nächsten 2 Punkte ein. Am zweiten Spieltag  lautete der Endstand nach 60 Minuten Spielzeit zwischen den Wettberger Damen und des HV Barsinghausen 23:19. Leider konnten die Damen an ihre kämpferische Leistung der letzten Woche nicht direkt anknüpfen und mussten erst wachgerüttelt werden. Mit einem 7m eröffnete Pauline Kleier die Partie. Nach 18 Minuten konnte sich die Wettberger-Sieben mit 6:2 absetzen, fielen jedoch dann in ein kleines Tief. Die Abwehr war nicht konsequent genug und Tempogegenstöße wurden nicht verwertet. Lisanne Kruppa rettet die Mannschaft das ein oder andere Mal mehr vor dem nächsten Gegentor – eine super Torwartleistung! Die Gegner verkürzten von Minute zu Minute, sodass es mit einer 1-Tor Führung für die Wettberger in die Halbzeitpause ging (8:7). In der Pause wurde nochmal verdeutlicht, dass mehr Kampfgeist und Disziplin gezeigt werden muss, um die zwei Punkte einzusammeln. Gesprochene Worte sind einfach gesagt, diese dann umzusetzen doch manchmal schwer. Und so startet auch die zweite Halbzeit im Sportpark. In den ersten 5 Minuten war es wieder ein Kopf-an-Kopfrennen, so dass es nach der 35. Minute 10:10 stand. Erst danach konnten die Wettberger ihren Kampfgeist zeigen und konnten einen Vorsprung von 8 Toren herausarbeiten. 10 Minuten vor Schluss musste es aber nochmal spannend werden und die Gegner kamen wieder auf ein paar Tore heran, da die Wettberger Damen ihre Konsequenz nicht halten konnten. Dennoch reichte der Vorsprung aus, um zwei Punkte zu verbuchen. 

Spiel verschenkt! Das war wohl nichts - im vierten Saisonspiel mussten sich die TuS-Damen mit einem deutlichen 27:19 bei der SG Letter geschlagen geben. Kurz vor Schluss ließen die Wettbergerinnen noch einmal aufblitzen, wie unnötig diese doch deutliche Niederlage war. Da wurde noch einmal das Tempospiel forciert von den Zwillingen Pauline und Josephin Meseck und sie zeigten kurz die Stärke, die sie eigentlich ausmacht. Leider war das zu diesem Zeitpunkt schon zu spät. Aber noch einmal zum Anfang. Um 16 Uhr an diesem Sonntag begann zunächst ein munteres Spiel von beiden Mannschaften, nicht ohne Fehler und dennoch ausgeglichen. Beide Mannschaften standen offensiv in der Deckung und brachten den jeweilig Anderen somit zunächst in Verlegenheit. Doch die Wettbergerinnen auf der einen Seite konnten im Eins-gegen-Eins Spiel im Rückraum zu Torerfolgen kommen. Auf der anderen Seite gelang es oft nicht, die Kreisspielerin der Heimmannschaft zu stellen und somit fielen auch auf dieser Seite einige Tore. Mit dennoch einer knappen Führung von 12:13 für Wettbergen gingen die Mannschaften zur Halbzeit in die Kabine. Eigentlich erfolgte dort eine Ansage gemäß dem Motto „Weiter so“, mit etwas mehr Tempo und etwas mehr Konzentration in der Abwehr. Doch das, was sich dann auf dem Feld zeigte, führte die Kabinenansprache wohl ad absurdum. Anstatt selbst auf Tempo zu spielen, wurden die Wettbergerinnen ausgekontert, die Abwehr war immer wieder an einigen Stellen durchlässig, im Angriff konnte kein effektives Mittel mehr gegen die offensive Deckung gefunden werden. So entwickelten sich die eigentlich sonst starken 10 Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit dieses Mal zum Anfang vom Ende des Wettberger Spiels. Auch die schon geschilderten Konter-Tore zum Schluss konnten daran nichts mehr ändern. Einstellung, Aufstellung, Umstellung – es wird ein paar Punkte zu besprechen geben.

Tennis - Großartige Matches beim 6. Wettberger Sparkassen-Cup

Mia-Sophie Müller (TC GW Gifhorn) und Joe Janke (Wilhelmshavener THC)  gewannen in der Altersklasse U16, Julia Kämmerer und Louis Frowein (beide DTV Hannover) setzten sich in der Altersklasse U14 durch und Aaliyah Nkansah (HTV Hannover) und Dennis Wiebe (LTTC RW Berlin) sicherten sich die Titel in der Altersklasse U12. 

 

Spannende Spiele, hervorragende Stimmung und ein gutbesetztes Teilnehmerfelder beim 6. Wettberger Sparkassen-Cup 2017: 98 Tennisspielerinnen und Tennisspieler aus den Landesverbänden Baden, Berlin-Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mittelrhein, Niederrhein, Nordwest (Bremen), Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Westfalen hatten zu dem in der Top-Kategorie A eingestuften Turnier, welches in den Altersklassen U16, U14 und U12 ausgetragen wurde, gemeldet. Neben Pokale und Sachpreise, gestiftet von der Sparkasse Hannover und dem Sporthaus Gösch, ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um die Turniersiege und wertvolle Ranglistenpunkte. Ausgetragen wurde das Turnier auf den Tennisanlagen des SV Gehrden und der TuS Wettbergen. Während des Turniers  konnten die Organisatoren zahlreiche Zuschauer begrüßen unter ihnen auch Niels Haupt (Vertriebsdirektor der Sparkasse Hannover), Manfred Dankemeyer (1. Vorsitzender der Tennisregion Hannover) und den Pressewart der Tennisregion Hannover Hans-Jürgen Schulte. 

 

In der Altersklasse U16 konnten sich diesmal zwei ungesetzte Spieler durchsetzen: Bei den Juniorinnen gewann Mia-Sophie Müller (TC GW Gifhorn), bei den Junioren siegte Joe Janke (Wilhelmshavener THC). Mia-Sophie Müller sicherte sich den Titel nach einem  hartumkämpften Endspiel gegen Juline Vogel (TC Verden). Platz drei ging an Lara Müller (HTC SW Bonn) und Felizia Lorenzen (TSV SW Hannover). In der Nebenrunde gewann Lilli Wiedenmann (DTV Hannover). Joe Janke dominierte bei den Junioren. Im Finale setzte er sich gegen Fabian Gusic (VfL Westercelle) durch und überzeugte immer wieder durch sein druckvolles Spiel. Bronze ging an Maximilian Sander (Tennispark Bielefeld) und Arkadiy Kharenko (TV Lohne). Sieger der Nebenrunde wurde Jannis Schnörch (DT Hameln).  

 

Bei den Jugendlichen U14 kamen beide Sieger vom DTV Hannover: Julia Kämmerer heißt die Siegerin bei den Juniorinnen. In einem großartigen Endspiel setzte sie sich gegen Rebecca Müller (HTC SW Bonn) durch. Platz drei ging an Finja Hahn (HTV Hannover) und Mariella Gelbke (DTV Hannover). Siegreich in der B-Runde war Emily Bauer (TV Eldagsen). Bei den Junioren präsentierte sich Louis Frowein in glänzender Form und gewann das Finale gegen Bendix Schröder (Barrier TC). Den 3. Rang belegten Tom Gentzsch (Lintorfer TC) und Mathis Schröder (TSV Luthe). In der  Nebenrunde war Clemens Intert (RW Wahlstedt) erfolgreich.  

 

Die Endspiele in der Altersklasse U12 gestalteten sich sehr spannend: Bei den Juniorinnen bewahrte Aaliyah Nkansah (HTV Hannover) “kühlen Kopf“ und sicherte sich den Titel. Platz 2 ging an Katharina Klein (Stader TC). Drittplazierte wurden Elisa Meyer (Stader TC) und Pauline Börner (TC GW Gifhorn). Erfolgreich in der B-Runde war Lillien Thieking (ebenfalls HTV Hannover).  Auch die Junioren lieferten einen “großen Fight“: Dennis Wiebe (LTTC RW Berlin) setzte sich gegen Alexander Buka (TC GW Gifhorn) durch. Bronze ging an Thomas Schuk (Celler TV) und Lennart Straube (HTV Hannover). Sieger der Nebenrunde wurde Milo Leuenberger (TC BW Villingen).

 

Im Rahmen der Siegerehrung dankte Abteilungsleiter Andreas Hölscher den Spielerinnen und Spielern für ihre herausragenden sportlichen Leistungen und fairen Wettkampf, dem Oberschiedsrichtergespann Birgit Spech und Björn Weltz, den  Turnierleitern Dominik Fitz und Maximilian Hölscher, dem Organisationsteam Stefanie Stäbe und Sandra Seidel sowie allen Mitgliedern, die durch ihr Engagement zum Erfolg des Turniers beigetragen haben. Ein besonderer Dank galt auch dem Pressewart der NTV Region Hannover Hans- Jürgen Schulte, der Impressionen des Turniers fotografisch dokumentiert hat. Außerdem lobte er die konstruktive Zusammenarbeit mit den Partnern des Turniers, der Sparkasse Hannover, dem Sporthaus Gösch, dem Küchenstudio von Roon, dem Rewe-Einkaufsmarkt, dem Tessmer Kaffeservice, dem Autohaus Rindt und Gaida, Ascop Bürosysteme, der Bäckerei Künne, Coca Cola, Easy Display, Bofrost, der Tennisregion Hannover und dem SV Gehrden ohne die ein solches Event nicht möglich ist.

 

Uwe Pawellek ist erneut Deutscher Meister im Badminton

Uwe Pawellek kann bei den Deutschen Meisterschaften, die vom 26. – 28. Mai 2017 in Solingen stattfanden, trotz starker Konkurrenz seinen Titel im Herreneinzel in der Altersklasse O50 (=Ü50) verteidigen! Als Deutscher Meister ist der für die TuS Wettbergen spielende Hiddestorfer für die Weltmeisterschaft, die vom 11. – 18. September 2017 in Kochin (Indien) ausgetragen wird, qualifiziert !

Als Titelverteider an Position 1 gesetzt hatte Pawellek bereits in der ersten Runde mit Udo Lehmann (TuS Geretsried) ein schweres Los gezogen. Beim letzten Aufeiandertreffen unterlag Pawellek seinem Gegner noch in 3 Sätzen. Dieses Mal konnte er seinen Gegner von Anfang an unter Druck setzen und siegte in 2 Sätzen klar mit 21: 11 und 21:16! Im Viertelfinale erwartete Pawellek der bislang weniger bekannte Torsten Kamp (VfB Friedrichshafen). Der 1. Satz ging mit 21:17 an Pawellek, während Kamp den 2. Satz mit dem gleichen Ergebnis für sich entscheiden konnte! Im 3. Satz dominierte dann aber Pawellek seinen Gegner und gewann deutlich mit 21:10!

Mit dem Erreichen des Halbfinals war eine Medaille sicher! Mit dem ehemaligen Altersklassen Weltmeister Bernd Schwitzgebel (1. BC Bischmisheim), der in dieser Saison noch Einsätze in der 2. Bundesliga hatte, schien ein unbezwingbarer Gegner zu warten! Dennoch gelang es Pawellek in einem hochklassigen Spiel Schwitzgebel nach gewonnenem ersten und verlorenen 2. Satz in den entscheidenden 3. Satz zu zwingen! Auch in diesem Satz war es bis zur Mitte des Satzes völlig ausgeglichen, ehe Pawellek gegen Ende des Satzes eine überragende Leistung ablieferte und letzendlich mit 21:17 / 18:21 und 21:14 die Sensation schaffte und den Favoriten bezwang!

Im 2. Halbfinale standen sich Pawellek letztjähriger Halbfinalgegner Klaus Buschbek (HSV) und der mehrfache Deutsche Altersklassenmeister Thomas Knaack (TSV Diedorf) gegenüber ! Knaack plagte bereits vor dem Spiel eine Schulterverletzung, und zusätzlich zog er sich im 3. Satz des Halbfinals eine Wadenverletzung zu. Trotz des Handicaps gewann Knaack knapp mit 21:17 / 10:21 / 21:19, war dann aber nicht mehr in der Lage, zum Endspiel anzutreten!  Pawellek gewann somit das Finale gegen Knaack kampflos und holte sich nach 2006, 2013 und 2016 seinen 4. Titel als Deutscher Meister!!!

Im Herrendoppel O50 mit Rene Frank (SV Oberspree) und im Gemischten Doppel O50 mit seiner neuen Vereinskollegin Karen Laubvogel unterlag Pawellek jeweils den späteren Siegern im Viertelfinale und belegte jeweils den 5. Platz!

Herzlichen Glückwunsch zu einer erfolgreichen Titelverteidigung und einem unvergessenen Wettkampf!!!