Ein starkes Team: Kai, Stefan, Philipp und Konstantin managen den Wettberger Volkslauf

Das ORGA-Team bei der Herrenhäuser Team-Challenge 2011

?Eine perfekt organisierte und durchgeführte Veranstaltung. Ein Musterbeispiel einer Veranstaltung für den Laufpass Hannover. Wer einen Volkslauf ausrichten möchte, sollte sich vorher Wettbergen anschauen, ? so steht es im ?Gästebuch&Kritik? für den Wettberger Volkslauf. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind voll des Lobes über die vorbildliche Organisation. Kai Hippe, Stefan Schwark, Philipp Schwark und Konstantin Werge bilden das verantwortliche Team, das den besonderen Höhepunkt im Sportkalender Hannovers garantiert.

Im Fokus: Herbert Ahrens

"Der TuS bin ich" ist der geflügelte Satz, an dem alle Handball-Mitglieder der TuS Wettbergen ihr langjähriges Mitglied Herbert Ahrens erkennen. Vor die Entscheidung gestellt, eine ukrainische Spitzenspielerin aus Kiew für die  erfolgreiche Damen-Handballmannschaft zu engagieren, entschied er sich als damaliger Abteilungsleiter Handball einsam und verantwortungsvoll gegen das finanzielle Abenteuer. Herbert hat nie die "Bodenhaftung" verloren. Auch sind einsame Entscheidungen an sich nicht sein Ding, vielmehr ist Herbert ein ausgesprochener Harmonie- und Vereinsmensch.

Zur TuS Wettbergen ist Herbert auf Umwegen gekommen. Seinen Sport ?Wasserskilauf? betrieb er in den 70-ern auf der Aller, weil in der TuS dies wichtige Angebot fehlte. Umweltbedenken leiteten die Suche nach einem Alternativsport ein. Seine Frau Edda machte es ihm schließlich mit Mutter und Kind-Turnen vor. Den letzten Anstoß zum Wechsel gab Nachbar Hubert Stansch, der ihn zum Handball in Wettbergen überredete. Die Mannschaft von Trainer Ernst Busche mit Wolfgang Lange, Michael Jördens, Wilfried Grigo, Walter Althaus, Gerd Schulz, Werner Hofeditz, Mustafa Nicsic und Heinz Freitag als Mitspieler wurde seine neue Freizeitheimat. Traurig ist Herbert, dass seine "Oldies" vor drei Jahren aufgegeben haben, weil ein Torwart fehlte. Geblieben ist der regelmäßige Handball-Stammtisch, zuletzt mit einem Grünkohlessen im Wiesendachhaus in Laatzen. Geblieben ist auch die sonntägliche Radtour mit Ernst Busche und Gleichgesinnten. Herberts neue Sportarten in der TuS sind "Gymnastik für Herren 60+" am Dienstagmorgen und ?Tischtennis für Jedermann?. Die "dritte Halbzeit" nach Training und Wettkampf gehören bei ihm auch heute wie in der Vergangenheit zum festen Sport-Ritual.

Ein weiteres Hobby von Herbert ist das Wandern; als geborener Harzer (Goslar 1940) steckt das Wandern in seinem Blut. Den Harz hat er mehrmals durchwandert, wie auch das übrige Deutschland. Am meisten schwärmt er von der großen Alpenüberquerung. Der Jakobsweg liegt noch vor ihm. Aber seit seine Edda aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mitlaufen kann, ist das Projekt auf Eis gelegt.

Seit neun Jahren ist Herbert Ahrens engagiertes Mitglied im TuS-Vorstand. Nach seinem vorgezogenen Ruhestand brauchte der ehemalige Betriebsleiter von Bosch Hannover eine neue ausfüllende Tätigkeit. Das war ein Glücksfall für die TuS, die dringend einen Gerätewart suchte. Es gelang, Herbert dafür zu überreden - einen ausgewiesenen Fachmann für alle handwerklichen Probleme mit den Spezialgebieten Elektrik und Elektronik. Das ehrenamtliche Engagement bringt er nicht nur für die TuS, sondern auch für die Kommunale Seniorenhilfe Hannover auf. Zwei- bis viermal in der Woche ist er im Einsatz, um hilfsbedürftigen Senioren mit seinen Handwerkerdiensten zu helfen. Überzeugung und Begeisterung, anderen helfen zu können, ist ihm ins Gesicht geschrieben; es wirkt ansteckend. Wolfgang Lange, sein langjähriger Freund und Wegbegleiter, schwärmt: "Wenn man ihn braucht, ist er stets zur Stelle ? auch mit seinem gesamten Equipment".

Herbert Ahrens zählt zu den Leistungsträgern der TuS. Seine Stimme hat im TuS-Vorstand großes Gewicht, er ist sachlichen Argumenten aufgeschlossen. Auch ist er stets bereit, Verantwortung zu übernehmen. Dem TuS-Vorstand gibt Herbert mit auf den Weg: "Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Mitglieder miteinander reden und nicht übereinander.?" Seine Frau Edda ergänzt: "Die alten Bellheims werden irgendwann zurücktreten. Die jüngere Generation sollte den Mut haben, in die Fußstapfen der Alten zu treten, um die TuS - ihren Verein - eigenverantwortlich zu gestalten."

Wilfried Seiffert