Satzung

der

Turn- und Sportgemeinschaft Wettbergen 1909 e.V.

(Stand: 08.03.2011)

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.         Der Verein führt den Namen Turn und Sportgemeinschaft Wettbergen 1909 e.V. und hat seinen Sitz in Hannover-Wettbergen. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover unter der Nr.3928 eingetragen.

2.         Der Verein, auch TuS Wettbergen genannt, ist aus dem Turnverein Jahn in Wettbergen entstanden; als Gründungstag gilt der 15. Oktober1909.

3.         Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck

1.         Der Verein verfolgt den Zweck, den Amateursport zu betreiben und zu fördern. Der Jugendpflege gilt die besondere Aufmerksamkeit.

2.         Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ?Steuerbegünstigte Zwecke? der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

3.         Der Verein ist politisch, konfessionell und rassisch neutral.

 

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

1.         Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede Person aufgrund eines schriftlichen Antrages erwerben. Für Minderjährige ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

2.         Ehrenmitglieder (Ehrenvorsitzende) werden auf Antrag des Vorstandes von einer Mitgliederversammlung ernannt.

3.         Die Mitglieder sind zur Leistung von Arbeitseinsätzen verpflichtet. Die Pflicht zur Leistung von Arbeitseinsätzen kann durch Geldleistung abgegolten werden. Einzelheiten regelt die Beitragsordnung.

 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

1.         Die Mitgliedschaft eines Vereinsmitgliedes endet

a)                                 durch Tod

b)                                 durch Austritt aufgrund einer schriftlichen Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen zum Schluss eines Kalendervierteljahres

c)                                  durch Ausschluss aufgrund eines Vorstandsbeschlusses wegen Zahlungsrückstandes von mehr als einem halben Jahresbeitrag trotz schriftlicher Mahnung oder wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder wegen unsportlichen Verhaltens.

2.         Bei Beendigung der Mitgliedschaft bleiben die Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein bestehen.

 

§ 5 Beiträge

Die Mitglieder haben die durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegten Beiträge und Eintrittsgelder nach der Beitragsordnung zu entrichten. Die Beitragszahlung beginnt mit dem 1. des Aufnahmemonats und ist im Voraus fällig. In besonderen Fällen können Beiträge vom Vorstand ermäßigt, gestundet oder erlassen werden.

 

 

 

 

 

 

§ 6 Gliederung des Vereins

1.         Der Verein gliedert sich im Innenverhältnis in Abteilungen, welche die Pflege einer bestimmten Sportart betreiben. Die Abteilungen werden durch Beschluss des Vorstandes gegründet.

2.         Jede Abteilung wird von einem oder zwei Abteilungsleiter(n) und Stellvertretern geleitet, die die mit dieser Sportart zusammenhängenden Fragen regeln. Die Leiter und deren Stellvertreter sollen von den Abteilungen gewählt werden. Die Abteilungsleitung ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.

3.         Die Abteilungen sind im Bedarfsfall berechtigt, zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Abteilungs- und Aufnahmebeitrag zu erheben. Die sich aus der Erhebung von Sonderbeiträgen ergebende Kassenführung kann jederzeit vom Kassenwart des Vereins geprüft werden. Die Erhebung eines Sonderbeitrages bedarf der vorherigen Zustimmung des Vorstandes.

4.         Für die Jugendarbeit des Vereins gilt eine vom Vorstand genehmigte Jugendordnung, die auch die Wahl des Jugendleiters des Vereins regelt.

 

§ 7 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

a)        die Mitgliederversammlung

b)        der Vorstand

c)         die Kassenprüfer

d)        der Ehrenrat

 

§ 8 Mitgliederversammlung

1.         Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

2.         Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet jährlich im ersten Quartal des Geschäftsjahres statt.

3.         Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen innerhalb von einem Monat einberufen werden, wenn

a)                                 dringende Entscheidungen getroffen werden müssen

oder

b)                                 ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich beim Vorstand unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt.

4.         Die Einberufung der Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand. Sie geschieht in der Form einer Veröffentlichung im Wettberger Mitteilungsblatt, auf der Internetseite und in den Schaukästen des Vereins mit Bekanntgabe der Tagesordnung.

Zwischen dem Tage der Veröffentlichung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens zwei Wochen liegen.

5.         Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Den Vorsitz führt der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfall der stellvertretende Vorsitzende oder ein sonstiges Mitglied des Vorstandes. Für den Fall, dass ein Vorstandsmitglied den Vorsitz nicht übernimmt, soll der Versammlungsleiter unter Leitung des ältesten anwesenden Mitgliedes durch die Mitgliederversammlung gewählt werden.

6.         Das Stimmrecht von Mitgliedern ab vollendetem 16. Lebensjahr kann nur persönlich, das Stimmrecht von jüngeren Mitgliedern nur von einem der gesetzlichen Vertreter ausgeübt werden; jeder Anwesende hat jedoch nur ein Stimmrecht. Geheime Abstimmungen erfolgen, wenn mindestens ein Zehntel der erschienenen Stimmberechtigten es beantragt haben. Enthaltungen zählen weder als Ja- noch als Nein-Stimmen.

7.         Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Satzungsänderungen können nur mit einer Zweidrittel-Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten beschlossen werden.




8.         Der Beschlussfassung der Mitgliederversammlungen unterliegen insbesondere

a)                                 Genehmigung des Protokolls der jeweils vorangegangenen Mitgliederversammlung

b)                                 Bestellung des Vorstandes, der Kassenprüfer und des Ehrenrates

c)                                  Entlastung der Organe bezüglich der Jahresrechnung und der Geschäftsführung

d)                                 Genehmigung der Haushaltspläne

9.         Die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung muss folgende Punkte enthalten:

a)                                 Genehmigung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung

b)                                 Tätigkeitsbericht des Vorstandes

c)                                  Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer

d)                                 Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer

e)                                 Wahlen

f)                                  Beschlussfassung über den Haushaltsplan für das laufende Geschäftsjahr

g)                                 Beschlussfassung über vorliegende Anträge

10.      Über Punkte, die nicht in der Tagesordnung der Einladung enthalten sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens zehn Tage vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorstand eingegangen sind. Der Vorstand hat solche Anträge spätestens fünf Tage vor dem Versammlungstag auf der Internetseite und in den Schaukästen des Vereins bekannt zu machen. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn Zweidrittel der anwesenden Stimmberechtigten beschließen, dass der Antrag als Dringlichkeitsantrag in die Tagesordnung aufgenommen wird. Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nur dann als Dringlichkeitsantrag behandelt werden, wenn die Dringlichkeit einstimmig beschlossen wurde.

 

§ 9 Vorstand

1.         Der Vorstand besteht aus

a)                                 dem geschäftsführenden Vorstand mit

1. Vorsitzenden

stellvertretendem Vorsitzenden

Kassenwart

Leiter des Sportbetriebes

b)                                 dem erweiterten Vorstand mit den Ressortleitern

Schriftführer

Jugendsport

Frauensport

Freizeitsport

Öffentlichkeitsarbeit

dem Gerätewart

und den Abteilungsleitern

 

2.         Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Kassenwart sowie der Leiter des Sportbetriebes. Zur Vertretung berechtigt ist der 1. Vorsitzende allein oder sind der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam mit dem Kassenwart oder dem Leiter des Sportbetriebes.

3.         Die Mitglieder des Vorstandes werden mit Ausnahme des Ressortleiters Jugendsport und der Abteilungsleiter von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt und bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, so ist der Vorstand berechtigt, sich bis zu einer Neuwahl in der nächsten Mitgliederversammlung selbst zu ergänzen.

4.         Der Ressortleiter Jugendsport und die Abteilungsleiter werden durch den Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren in ihrem Amt bestätigt.

Erfolgt die Bestätigung nicht, ist eine neue Jugend- bzw. Abteilungsversammlung einzuberufen, die endgültig entscheidet.

5.         Der Vorstand, der sich selbst eine Geschäftsordnung gibt, leitet den Verein. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder an der Beschlussfassung teilnimmt. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.

6.         Der geschäftsführende Vorstand gemäß § 9 Abs. 1 ist für Aufgaben zuständig, die aufgrund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen. Er erledigt außerdem Aufgaben, deren Behandlung durch den Gesamtvorstand nicht notwendig ist. Der Gesamtvorstand ist über die Tätigkeit des Vorstandes im Sinne des § 26 BGB (§ 9 Abs. 2) zu informieren.

7.         Vorstandsaufgaben können im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten durch Beschluss der Mitgliederversammlung entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach §3 Nr.26 a EStG ausgeübt werden.

8.         Der geschäftsführende Vorstand kann Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung erledigen lassen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

9.         Zur Erledigung von Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten Beschäftigte anzustellen.

 

§ 10 Kassenprüfer

Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, das Finanzwesen des Vereins zu überprüfen. Die Jahreshauptversammlung wählt jährlich mindestens zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Die Kassenprüfer haben über das Prüfungsergebnis ein Protokoll anzufertigen und der Mitgliederversammlung einen mündlichen Prüfungsbericht zu erstatten.

 

§ 11 Ehrenrat

1.         Der Ehrenrat schlichtet mit dem Vereinsleben zusammenhängende Streitigkeiten unter den Mitgliedern und entscheidet über Berufungen gegen Ausschließungen von der Mitgliedschaft. Den Beteiligten ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

2.         Der Ehrenrat besteht aus fünf Vereinsmitgliedern, die kein anderes Amt im Verein bekleiden dürfen, und wird von der Mitgliederversammlung für die gleiche Amtsdauer wie der Vorstand gewählt. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen. Die Beschlüsse des Ehrenrates, der sich seinen Vorsitzenden selbst wählt, werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.

 

§ 12 Ausschüsse

1.         Der Vorstand kann Vereinsausschüsse bestellen, die insbesondere die Beschlüsse des Vorstandes vorzubereiten oder ihre Ausführen zu überwachen haben.

2.         Für die Bereiche ?Sport? und ?Jugend? werden ständige Ausschüsse gebildet, die sich wie folgt zusammensetzen.

 

a)                                 Sportausschuss

Leiter des Sportbetriebs als Vorsitzender

Ressortleiter Freizeitsport

Leiter der Abteilungen des Vereins

Ressortleiter Frauensport

Ressortleiter Jugendsport

b)                                 Jugendausschuss

Ressortleiter Jugendsport als Vorsitzender

Vereinsjugendsprecher als stellvertretender Vorsitzender

Jugendsprecher und Jugendleiter der Abteilungen

3.         Der Vorstand kann bei Bedarf auch für sonstige Vereinsaufgaben Ausschüsse bilden, deren Mitglieder vom Vorstand berufen werden. Aufgaben, Befugnisse und Verfahren der Ausschüsse bestimmt der Vorstand.

4.         Die Sitzungen der Ausschüsse erfolgen nach Bedarf und werden durch die zuständigen Vorsitzenden einberufen und geleitet.

 

§ 13 Protokollierung der Beschlüsse

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Vorstandes, des Ehrenrates sowie der Jugend- und Sportausschüsse ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 



§ 14 Auflösung des Vereins

1.         Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

2.         Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es

a)        der Vorstand beschlossen hat

oder

b)        die Hälfte der persönlich stimmberechtigten Mitglieder schriftlich gefordert hat.

3.         Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der persönlich stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreiviertel der erschienenen Stimmberechtigten beschlossen werden.

4.         Sind zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Vereinsauflösung weniger als die Hälfte der persönlich stimmberechtigten Mitglieder erschienen, ist die Mitgliederversammlung innerhalb von vier Wochen erneut einzuberufen. Sie ist dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

5.         Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins, nach Abdeckung etwaiger bestehender Verbindlichkeiten, an den Landessportbund Niedersachsen e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung der Leibesübungen verwenden muss.